SEO: geeignete Suchterme finden in 3 einfachen Schritten

SEO: geeignete Suchterme finden in 3 einfachen Schritten

Bevor man seine Seite für bestimmte Suchterme (Suchtermini?) optimiert oder sich auch für solche Keywords per Google Adwords positionieren will, sollte man sich erst einmal Gedanken machen, welche Wörter überhaupt passend sein könnten.

Die Schritte sind relativ einfach:

  1. Beliebte Suchterme finden (Google Keyword Tool)
  2. Historische Entwicklung sowie Vergleich von Suchtermen (Google Trends)
  3. Und für kommerzielle Webseiten:

  4. Umwandlungsrate (conversion rate) für Suchterme bestimmen (Microsoft adCenter Labs)

Beliebte Suchterme finden (Google Keyword Tool)

Mit dem Google Keyword Tool lassen sich zu einem bestimmten Suchbegriff verwandte Suchbegriffe finden, inklusive Informationen zu ihrer Beliebtheit.

Jedoch ist Beliebtheit nicht alles. „Sex” wird z. B. ein sehr beliebter Suchbegriff sein. Wenn man nun seine Seite für diesen Suchbegriff optimiert, wird man trotzdem nicht viele Treffer erhalten: auf diesen Begriff haben sich bereits viel zu viele Anbieter gestürzt. Gerade Kombinationen von Suchbegriffen können interessant sein. So kann man, wenn man seine Seite für längere Terme optimiert Kunden/Besucher gezielter ansprechen und hat auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, daß zumindest diejenigen, die genau nach dieser Information suchen, auch auf der eigenen Seite landen werden.

Gut einbauen lassen sich Suchbegriffe übrigens in die URL, Überschriften, sowie Metatags. Damit kommt man bei Google schon ziemlich weit bei der Suche. Bei besonders wichtigen Suchbegriffen wie Andreas Reiff kommt man so irgendwann auf Platz 1.

Passende Suchbegriffe lassen sich auch direkt zu existierenden Webseiten finden. Dafür läßt sich das rechte Feld benutzen. Hier erhält man eine Reihe evtl. passender Suchterme, ebenfalls mit Angaben zur Beliebtheit.

Historische Entwicklung sowie Vergleich von Suchtermen (Google Trends)

Mit Google Trends lassen sich einerseits verschiedene Suchterme vergleichen, andererseits erhält man auch Informationen über einen zeitlichen Verlauf der Popularität bestimmter Termini.

Vergleichen wir z. B. C# mit C Sharp sehen wir, daß C# der deutlich populärere Term ist.

Neben dem direkten Vergleich mehrerer Terme bekommen wir auch eine Entwicklung der Beliebtheit der untersuchten Suchterme über die letzten Jahre.

Und, nicht zu vergessen, erhalten wir rechts auch noch eine Übersicht über von Google für interessant gehaltene Ereignisse im Zusammenhang mit der Suche. In dem meisten Fällen (also nicht hier aber sonst oft) stehen solche Ereignisse dann an besonderen Spitzen dran, die wahrscheinlich mit diesen Ereignissen zusammenhängen. Aber das ist auch nur eine Vermutung von Google.

Dem Suchenden kann dies jedoch weitere Hinweise darüber geben, welche Ereignisse die Popularität eines Suchtermes beeinflussen. Gut kann man den Einfluß einzelner Ereignisse (oder Kampagnen) am Beispiel Osamas, Heidi Klums oder auch des Windows Phones sehen.

Umwandlungsrate (conversion rate) für Suchterme bestimmen (Microsoft adCenter Labs)

Im Microsoft Advertising adCenter muß man seit einiger Zeit zunächst einen Account erstellen, um diesen Dienst überhaupt nutzen zu dürfen. Leider muß man hier auch direkt seine Kreditkarteninformationen eingeben.

Andererseits.. plant man, Gegenstände oder Dienstleistungen über seine Webseite zu verkaufen, ist es bestimmt keine schlechte Idee, auch kostenpflichtig bei den großen Suchmaschinenanbietern zu werben. Und da gibt es eben nicht nur Google, sondern auch Microsoft (Bing, irgendjemand?). Und, wenn man eh Geld zahlen muß (zumindest später) wird man auch um die Eingabe von Kreditkartendaten kaum herumkommen.

Als Lohn für die Mühe gibt es dann ein interessantes Tool, mit Hilfe dessen man bestimmen kann, wie viele Prozent der angeklickten (kommerziellen) Links zu bestimmten Suchwörtern dann tatsächlich zu einem Verkauf geführt haben.

Es gelte folgendes Beispiel: man möchte C#-Videos verkaufen und damit reich werden. Da man neu auf dem Markt ist, überlegt man sich, über eine PPC-Kampagne (Pay per Click) zahllose Kunden zu gewinnen und fängt mit einer Recherche an.

So kann z. B. „C#-Video” z. B. viel häufiger gesucht werden, „C#-DVD” jedoch viel seltener. Jedoch sollte man hier bedenken, daß man nicht nur viel mehr Geld für die vielen Klicks bei „C#-Video” zahlen muß, sondern daß viele z. B. einen kostenlosen Download erwarten werden. Im Gegensatz werden die meisten Besucher, die nach „C#-DVD” suchen, erwarten, daß sie Geld für so eine DVD werden bezahlen müssen. Hier muß man also zum einen mit weniger Wettbewerbern um die Suchterme streiten (-> niedrigere Kosten), ferner werden prozentual gesehen mehr Kunden kaufen, das investierte Geld amortisiert sich besser.

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